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Erfolgsgeschichten

Arbeit gibt mir ein gutes Lebensgefühl.

Natalja Riel, 56 Jahre, arbeitet heute in der Buchhhaltung

Alles andere als langweilig ging es in ihrem bisherigen Leben zu. Bevor Natalja Riel 1994 nach Deutschland immigrierte, war sie in ihrem Heimatland Russland in einer leitenden Position tätig. In Deutschland arbeitete sie als Angestellte in der Verwaltung für verschiedene Einrichtungen: in einem Kinderheim, in einem Frauenhaus und die letzten zwei Jahre in einer Sozial-und Migrationsberatung, bevor sie am 1. Mai 2009 arbeitslos wurde.

Die Stelle in der Späthschen Baumschule fand sie schließlich im Internet, von der "Perspektive 50plus" wurde ihr gleich Unterstützung zugesagt. „Ich hab mich erst nicht getraut mich zu bewerben, weil die Anforderungen so hoch waren“, sagt sie. „Aber dann habe ich es doch gemacht.“ Und sie wurde nicht enttäuscht. 

Ich habe überall nach Arbeit gesucht. Ich wollte nicht zuhause rumsitzen.
Natalja Riel

Die Umstellung fiel ihr nicht schwer. „Nur die erste Woche war schwierig, weil ich jetzt jeden Tag um fünf Uhr aufstehen muss.“ Und in die Buchhaltung musste sie sich erst einarbeiten, ein neues Feld für Natalja Riel. „Früher hatte ich ja eine Mitarbeiterin, die das für mich gemacht hat“, erklärt sie und lächelt.

Inzwischen hat sie sich im Betrieb gut eingelebt. „Die Atmosphäre hier ist sehr entspannt und familiär“ berichtet sie. Manchmal wird sie auch von den jüngeren Kollegen um Rat gefragt, egal ob es um persönliche Dinge geht oder darum Anträge auszufüllen. „Darin habe ich viel Erfahrung.“ Dass sie die Älteste im Unternehmen ist, merke sie kaum. Die Arbeit hat ihr ein gutes Lebensgefühl zurückgegeben. Wie lange sie noch arbeiten will? „Solange es eben geht.“