50plus an Ems, Hase und Vechte
Kooperationspartner:
Landkreis Emsland, Landkreis Grafschaft Bentheim, Landkreis Soltau-Fallingbostel, Landkreis Osnabrück, Kreis Steinfurt
Angaben zur Region des Beschäftigungspaktes*:
Arbeitslosenquote in der Paktregion von 5,3% bis 5,9%
Anzahl der Arbeitslosen**: 1.424
Einwohnerzahl: 309.600
* Die Angaben beziehen sich auf den gesamten Paktverbund
** im Rechtskreis des SGB II im Alter zwischen 50 und 64 Jahre
Projektdaten:
50plus an Ems, Hase und Vechte - Zukunft braucht Erfahrung
Erfahrungen aus der Programmphase I nutzen
Der Landkreis Emsland war bereits in der ersten Programmphase mit verschiedenen Teilprojekten am Bundesprojekt Perspektive 50 plus beteiligt. Die Teilprojekte richteten sich an unterschiedliche Zielgruppen innerhalb des Kreises der Langzeitarbeitslosen über 50 Jahre. Alle Projekte hatten einen ausgeprägten Modell- und Erprobungscharakter. Eines dieser Teilprojekte richtete sich unter dem Titel „Intensivcoaching“ an ältere Langzeitarbeitslose mit multiplen Vermittlungshemmnissen, deren Eingliederungschancen als eher unterdurchschnittlich zu bewerten waren und erwies sich als ausgesprochen erfolgreich und richtungsweisend.
Kooperation in der Programmphase II
Die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim bilden in der zweiten Programmphase einen Projektverbund und setzen das Betreuungsmodell "Intensivcoaching" flächendeckend ein.
Projektstrategie
Es gibt ein Intensivcoaching über einen Zeitraum zwischen zwei Wochen und zwei Monaten, mit zusätzlicher Nachbetreuung durch beauftragte Träger bis zu sechs Monaten sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen Fallmanagement und Coaches der beauftragten Träger mit dem Ziel, Vermittlungshemmnisse abzubauen und zu überwinden.
Ziel ist entweder die direkte Vermittlung in Beschäftigung oder eine passgenaue Zusteuerung zu Vermittlungsprojekten, Integrationsprojekten, Arbeitsgelegenheiten und Einzelqualifizierungen.
Gemeinsame Ziele
Die Aktivierung von mindestens 1.650 Personen im Projektzeitraum.
Die nachhaltige Vermittlung von mindestens 510 Personen im Projektzeitraum.
Weitere Ausbildung von regionalen Integrationsnetzwerken unter Einbeziehung von Wirtschaft, Arbeitgebern und öffentlichen Trägern.
Das Werben für die Bedürfnisse und die Leistungsfähigkeit älterer Beschäftigungssuchender vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Region.