GENERATION GOLD - Potenziale für den Arbeitsmarkt in OWL mit Landkreisen Diepholz und Schaumburg
Anne Meuer-Willuweit
Netzwerk Lippe gGmbH
Wittekindstr. 2
32758  Detmold

Tel: 05222/944207
Fax: 05222/944235
Email: a.meuer-willuweit@generation-gold.biz
Internet: http://www.generation-gold.biz
Internet: www.netzwerk-lippe.de
Verbund der Arbeitsgemeinschaften Bielefeld, Höxter, Paderborn, Herford, Lippe und der GT aktiv (Gütersloh), Kreis Minden-Lübbecke, Arbeitsgemeinschaft Diepholz, Arbeitsgemeinschaft Stadthagen, Jobcenter Schaumburg
Arbeitslosenquote in der Paktregion von 5,0% bis 11,0%
Anzahl der Arbeitslosen**: 12.009
Einwohnerzahl: 2.442.763
*   Die Angaben beziehen sich auf den gesamten Paktverbund
** im Rechtskreis des SGB II im Alter zwischen 50 und 64 Jahre
GENERATION GOLD - Potenziale für den Arbeitsmarkt in OWL mit Landkreisen Diepholz und Schaumburg

Der Beschäftigungspakt GENERATION GOLD hat seit 2010 seinen Verbund um zwei weitere Partner vergrößert. Jetzt gehören dazu die Argen der kreisfreien Stadt Bielefeld, der Kreise Gütersloh, Herford, Lippe, Paderborn und Höxter sowie der optierende Kreis Minden-Lübbecke und neu die Jobcenter der Landkreise Diepholz und Schaumburg.

Die Gesamtkoordination liegt bei Netzwerk Lippe gGmbH, einem regionalen Beschäftigungsträger. Als operative Partner sind Bildungsträger der Region eingebunden, die größtenteils in der ersten Förderphase bereits mitgewirkt haben. Die bisherigen Erfolge des Paktes GENERATION GOLD zeigen, dass vor allem die Vermittlung älterer Langzeitarbeitsloser in kleinere und mittlere Unternehmen erfolgreich war. Hier konnten im Dialog mit Personalverantwortlichen Vorurteile abgebaut und durch umfassenden Service passgenaue Berwerber/innen offeriert werden. Diese individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden und der Arbeitgeber eingehende Vermitlungsstrategie wird fortgesetzt. Die Aktivierungskonzepte werden noch stärker auf Personengruppen mit multiplen Vermittlungshemmnissen zugeschnitten, um deren Integrationschancen herauszufiltern und passgenaue Maßnahmen zu entwickeln.

Sehr lange Arbeitslosigkeit verbunden mit nicht mehr aktueller Qualifikation, gesundheitlichen Einschränkungen und verloren gegangenen sozialen Kontakten haben eine Mauer der Resignation errichtet, zumal sowohl von Arbeitsmarktakteuren als auch von der Gesellschaft in den letzten Jahren vermittelt wurde, dass über 50jährige nicht mehr gebraucht werden. Erst langsam vollzieht sich eine andere Einstellung, die die Ressourcen Älterer berücksichtigt und ihre Stärken wertschätzt. Dazu wird das bisherige Marketingkonzept, dass zu einem guten Bekanntheitsgrad in der Region geführt hat, fortgeführt und auf die neuen Partner ausgeweitet, um auch dort die Arbeitsmarktchancen Älterer zu erhöhen.

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