Botschafter des Monats Mai
Sigmar Solbach für den Beschäftigungspakt KompAQT - Kompetenznetzwerk für Arbeit, Qualifizierung und Transfer
Seit April 2010 übernimmt Sigmar Solbach nun eine weitere Rolle: Der Schauspieler, bekannt aus verschiedenen Fernsehserien und Theateraufführungen, unterstützt als Botschafter 50plus den Münchner Beschäftigungspakt. Mit seiner Popularität möchte er gesellschaftlich wichtige Themen wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Und so wird Sigmar Solbach als Botschafter 50plus Impulse rund um das Thema Kompetenzen Älterer setzen, die nach seiner Auffassung nach nicht mehr länger in der Arbeitswelt vernachlässigt werden dürfen.
„Es sind vor allem seine Authentizität und Seriosität sowie seine Bekanntheit in der Region, die KompAQT bereichern.“, so Frank Boos, Verantwortlicher der regionalen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Denn gesellschaftliches Engagement kennt für Sigmar Solbach keine Grenzen. Als Schirmherr für ein Schulprojekt in Nepal, das Kindern aus ärmsten Verhältnissen eine Grundbildung ermöglicht, übernimmt Sigmar Solbach in Zusammenarbeit mit dem Verein "Nepalhilfe Starnberg e.V." alle jährlich anfallenden Kosten, so dass die Schule inzwischen 260 Kinder und fünf Klassen hat.
Sigmar Solbach im Interview
1. Was hat Sie bewogen die Botschafterrolle anzunehmen?
Ich habe die Botschafterrolle angenommen, weil ich es skandalös finde, wie mit den Ressourcen älterer Menschen umgegangen wird. Angesichts des demografischen Wandels und der sich verändernden Bevölkerungspyramide kann es sich unsere Gesellschaft gar nicht mehr leisten, auf ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verzichten. Und da dies noch nicht in allen Köpfen angekommen ist, möchte ich als Botschafter 50plus dafür sensibilisieren.
2. Ergänzen Sie den folgenden Teilsatz: Es ist gut, ältere Menschen zu beschäftigen, weil…?
... es eine Verschwendung von Erfahrung und Weisheit ist, nichts zu tun. Außerdem gehören 50- und 60-Jährige noch lange nicht zum "alten Eisen" und es wird die Zeit kommen, wo sie dringend gebraucht werden.
Botschafter des Monats März
Bernd Alles für den NiederRhein-Ruhr-Westfalen-Pakt 50plus
Das gute Zusammenspiel war der Grund, warum der NiederRhein-Ruhr-Westfalen-Pakt 50plus Bernd Alles zum Botschafter 50plus ernannte. Und ein Gewinn für den Beschäftigungspakt: „Die Kombination aus seiner Persönlichkeit und der Funktion als strategischer Planer im Kulturhauptstadtbüro Essen, war genau die Richtige.“, so Heike Ufermann vom JobCenter Essen. Herr Alles ist oft auf regionalen Veranstaltungen vertreten und nutzt diese, um über den Beschäftigungspakt zu informieren. Außerdem nutzt er seine persönlichen Kontakte, um bei Unternehmen sowie öffentliche und gemeinnützige Institutionen für den regionalen Beschäftigungspakt zu werben. Die Teilnehmenden des Beschäftigungspaktes informiert er fortlaufend über kostenlose Veranstaltungen und plant mit dem Beschäftigungspakt und den Teilnehmern und Teilnehmerinnen eine gemeinsame Theateraufführung. Aber auch bei pakteigenen Veranstaltungen, wie der Prämierungsfeier „Unternehmen mit Weitblick“ oder „KomET und es funktioniert“ bringt sich Herr Alles als Moderator aktiv ein.
„Herr Alles ist mit seiner Persönlichkeit etwas ganz besonderes. Er ist geistreich, humorvoll, steht mit ganzen Herzen hinter dem Projekt und ist als Entertainer ein Genuss. Er steht immer und jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und bietet Hilfestellung soweit es seine Zeit erlaubt.“, so Ufermann.
Der Stadt Essen fühlte sich Bernd Alles schon immer verbunden. Zunächst als Referent des Oberbürgermeisters tätig, war er einige Jahre für die Planung und Durchführung von Stadtfesten in der Stadt Essen zuständig. Später übernahm Bernd Alles an der Erich Kästner-Gesamtschule zahlreiche pädagogische Aufgaben, wie die Leitung von verschiedenen Theatergruppen. Danach arbeitete er über sieben Jahre als Redetexter wieder für den Oberbürgermeister. Heute ist er im Kulturhauptstadt-Büro der Stadt Essen tätig und bereitet vor allem Marketing- und PR-Aktionen vor.
Botschafter des Monats Januar
Bärbel Schultze für den Beschäftigungspakt Netzwerk 50++ Altmark / Region Harz (Landkreis Stendal, ARGEn Halberstadt und Altmarkkreis Salzwedel)
Manchmal ist Bärbel Schultze in doppelter Mission unterwegs. Dann vertritt sie neben den Interessen Ihres Arbeitgebers, der AOK Sachsen-Anhalt, auch die Belange von Perspektive 50plus. Immer wenn die Regionalleiterin der Region Stendal Unternehmen besucht, tritt sie selbstverständlich als Repräsentantin der Krankenkasse auf. Aber sie belässt es oftmals nicht dabei. Am Ende dieser Gespräche holt Frau Schultze aus ihrer Tasche ein ganz besonderes Dokument: ihre Urkunde als Botschafterin für das Netzwerk 50++ Altmark / Region Harz mit der Unterschrift des Bundesarbeitsministers. So nutzt sie ihre Gespräche, um Arbeitgeber hinsichtlich des Bundesprogramms zu informieren und zu sensibilisieren. Die sind in der Regel auch beeindruckt – und zwar nicht allein wegen der prominenten Signatur. Das Engagement von Bärbel Schultze geht allerdings noch weiter. Als die Paktverantwortlichen sie im Herbst 2008 fragten, ob sie sich vorstellen könnte, Botschafterin zu werden, antwortete sie mit einem „Ja klar!“ und brachte schnell eigene Ideen und Ansätze ein. So spricht sie einerseits regelmäßig mit (potentiellen) Arbeitgebern. Andererseits kümmert sie sich auch um Belange der Arbeitsuchenden. Im Rahmen des diesjährigen Schwerpunktthemas Gesundheit konnte der Pakt beispielsweise zusammen mit Frau Schultze und der AOK Sachsen-Anhalt ein Seminar zur Ernährungsberatung umsetzen. Dabei unterstützte die Krankenkasse die Veranstaltung inhaltlich sowie finanziell. Darüber hinaus ist Bärbel Schultze von Anfang an in Kurse des Beschäftigungspaktes gegangen, um sich zu informieren, und um selbst Vorträge zu verschiedenen Themen rund um die Gesundheit zu halten.
Botschafter des Monats November
Dr.-Ing. Sokrates Giapapas für den Beschäftigungspakt „ALTERnativen in der Lausitz“ (Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Landkreis Spree-Neiße)
„Wenn der den Sirtaki tanzt, dann geht ‘was ab …“ Diese sicherlich etwas saloppe aber durchaus liebenswert gemeinte Beschreibung spiegelt das Wesen von Dr. Sokrates Giapapas sehr gut wider. Denn ganz gleich wo der 70-Jährige auftritt, mit seiner menschlichen Wärme und seiner Tatkraft nimmt er seine Umwelt schnell für sich ein – manchmal eben auch beim Tanz …
Der gebürtige Grieche, der in den 50er Jahren in Berlin Maschinenbau und Verfahrenstechnik studierte und verschiedene Positionen in Deutschland und Griechenland inne hatte, bringt seit 1996 sein Wissen im Brandenburgischen ein. So half er maßgeblich dabei, in Schwarzheide ein modernes und dynamisches Kunststoffrohrwerk zu errichten, dem er bis zum Rentenalter 2003 als Werksleiter vorstand. Damit war sein Einsatz für die Region aber nicht beendet. Im Gegenteil: Er blieb der Lausitz treu und ist heute Präsident des Zentrums für Entwicklung, Innovation und Technologie in Schwarzheide (Z.E.I.T. GmbH). Darüber hinaus engagiert er sich in der Region für und in rund ein Dutzend unterschiedlicher Institutionen. So ist Giapapas auch als Botschafter für die Perspektive 50plus aktiv. Dank seiner Bekanntheit, seiner zahlreichen Unternehmenskontakte und seiner Einbettung in verschiedene Unternehmensnetzwerke macht er das Bundesprogramm in der Region noch bekannter und erarbeitet mit verschiedenen Akteuren neue Konzepte für ältere Beschäftigte.
Auf der anderen Seite ist Giapapas auch der persönliche Ansprechpartner für die Langzeitarbeitslosen in der Region und nutzt das 50plus-Netzwerk um diese wieder in die Arbeitswelt zu integrieren. Als reger Multiplikator für „ALTERnativen in der Lausitz“ regt Giapapas Veranstaltungen zur Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit des Beschäftigungspaktes an und nimmt regelmäßig an den quartalsweisen Lenkungsgruppenberatungen teil. Dieses rege Engagement spricht für sein ganz persönliches Bedürfnis, älteren Langzeitarbeitslosen wieder eine Perspektive zu geben.
Sein bestes Argument für die Leistungsfähigkeit älterer Menschen ist er dabei selbst. Denn mit seiner über sieben Jahrzehnte währenden Lebenserfahrung ist Dr. Sokrates Giapapas das beste Beispiel dafür, wenn er sagt, dass „Ältere kein Auslaufmodell sind, sondern eine Bereicherung.“
Botschafter 50plus im Oktober
Gunnar Uldall, der Präsident des Bundesverbandes internationale Express- und Kurierdienste, für den Beschäftigungspakt mitnmang – team.arbeit.hamburg (ARGE Hamburg, ARGE Kreis Herzogtum Lauenburg)
Er muss es wissen! Wenn Gunnar Uldall davon spricht, wie gut es ist ältere Menschen zu beschäftigen, weil „man dadurch auf Erfahrung, Ausgeglichenheit und großes Fachwissen setzt“, dann redet er über sich und seine Generation. Denn mit seinen bald 70 Jahren steht der ehemalige Hamburger Wirtschaftssenator und derzeitige Präsident des Bundesverbands internationale Express- und Kurierdienste immer noch aktiv im Leben und setzt dabei auf seine Erfahrung, seine Ausgeglichenheit und sein großes Fachwissen.
Eigenschaften, die dem gebürtigen Hamburger auch bei seiner Tätigkeit als Botschafter für die Perspektive 50plus zu Gute kommen. Sein Ziel ist es, einen Mentalitätswechsel zugunsten der Generation 50plus herbeizuführen. Dabei helfen ihm seine guten Kontakte zu zahlreichen Unternehmen sowie seine politischen Beziehungen auf Landes- und Bundesebene. Und natürlich auch seine Bekanntheit in der Hansestadt. Auf Pressekonferenzen der ARGE zur Perspektive 50plus spricht er sich für das Bundesprogramm aus und findet mitunter klare Worte. Wie im Rahmen eines Live-Interviews im Sat.1-Landesstudio Hamburg: Dass ältere Menschen nicht eingestellt werden, sei eine „Verschwendung von Know-how, die sich unsere Gesellschaft eigentlich gar nicht leisten kann“, sagt er dann. Und gerade mit solchen Aussagen lässt sich was bewegen. In Zukunft und mit Gunnar Uldall.
Botschafter 50plus im September
Das Karikaturistenduo Achim Greser und Heribert Lenz für den Beschäftigungspakt LEILA 50plus
Eine der schärfsten Waffen ist das Lachen: Dieses Wissen machen sich Achim Greser und Heribert Lenz in ihrer täglichen Arbeit zunutze und starten gekonnt Angriffe auf die Lachmuskeln. Dabei zeigen sie doch nur die Wahrheit auf – allerdings in einer etwas zugespitzten Form. Die beiden Männer sind bekannt als Greser & Lenz, einem Karikaturistenduo, das mit spitzer Feder Themen aufgreift, die Deutschland beschäftigten, um diese mit einem ironisch-amüsierenden Blick zu kommentieren.
Mit den Beiden hat Perspektive 50plus das erste Duo, das sich als Botschafter des Monats für das Bundesprogramm stark macht. Ihr Ziel ist es, durch Karikaturen zum Thema „Ältere und Beschäftigung“ die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und zum Nachdenken anzuregen. Auf die Frage, warum es gut ist, ältere Menschen zu beschäftigen, antworten die Beiden, dass es auch mit 50 nicht zu spät ist, Lebenshöchstleistungen zu bringen. Und mit einem zwinkernden Auge fügen sie hinzu: „Felix Magath wurde mit 52 zum ersten Mal als Trainer deutscher Fußballmeister, Wilhelm Conrad Röntgen entdeckte mit 50 seine Strahlen, Gorbatschow beendete mit 59 den Kalten Krieg und wir selbst sind in dem Alter, und haben noch einiges vor …“
Und das zeigen die Zeichner mit ihren Karikaturen – ganz gleich ob regional in der Tageszeitung Main-Echo oder überregional in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder dem Stern. Mit der Macht des Witzes ein ernst zu nehmendes Anliegen begleiten, das ist die Kunst von Greser & Lenz.
Botschafterin 50plus im August
Erika Schönenberg für den Beschäftigungspakt „Berliner BÄr“ – Berliner Betriebe nutzen die Kompetenz Älterer
Das Engagement von Erika Schönenberg ist eine saubere Sache: Die Geschäftsführerin der Gebäudereiniger-Innung Berlin setzt sich in ihrer Position nicht nur für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein, sondern auch für Frauen und Männer der Generation 50plus, die keine Arbeit mehr haben. „Die Wirtschaft kann auf die berufliche Kompetenz, auf das Wissen und die Erfahrung der Älteren nicht verzichten. Sie profitiert von der Bereitschaft Älterer, eigenes Wissen weiterzugeben“, erklärt Erika Schönenberg.
Seit Beginn der ersten Programmphase der Perspektive 50plus ist sie dabei. Mit Hilfe ihres großen Netzwerkes konnte der Berliner BÄr unter anderem schnell Kontakte zu Unternehmen aufbauen, die bereit sind, die Arbeit des Paktes zu unterstützen und ältere Langzeitarbeitslose einzustellen. Darüber hinaus hat sie zusammen mit dem Beschäftigungspakt auch schon Info-Veranstaltungen für Arbeitgeber organisiert.
Auch die Struktur des Beschäftigungspaktes Berliner BÄr kennt sie gut und informiert Unternehmen und Langzeitarbeitslose – über die drei inhaltlichen Teilprojekte zur Integration von Arbeitsuchenden (SeniorConsulter, Aktivierung, Integration und Vermittlungscoaching) und den vier regionalen Teilprojekten (Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg und Marzahn/ Hellersdorf), in denen Berliner Unternehmen beraten und für Arbeitsuchende Maßnahmen wie „Jobcafés“ oder Bonussysteme angeboten werden. Überhaupt ist eine der grundsätzlichen Aufgaben als Botschafterin die Öffentlichkeitsarbeit. Die Geschäftsführerin der Berliner Gebäudereiniger-Innung sieht sich zudem als Aufklärerin, denn sie kommuniziert die Tatsachen des demographischen Wandels in die Betriebe und klärt den Berliner Mittelstand über Auswirkungen auf.
Botschafter 50plus im Juli
Hans Nimphius für BEST Ager – Der Beschäftigungspakt für Ältere im Revier
Ob als ehemaliger DGB-Kreisvorsitzender, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Herne oder als Mitglied des WAZ-Leserbeirats und des Seniorenbeirats der Stadt Gladbeck – Hans Nimphius ist in der Emscher-Lippe Region bekannt. Und das ist auch gut so, denn seine Bekanntheit hilft ihm bei der Erfüllung seiner neuesten Aufgabe: Er ist Botschafter der Perspektive 50plus für den Beschäftigungspakt BEST AGER. Mit seinen Erfahrungen als ehemaliger DGB-Kreisvorsitzender und Kontakten zu Persönlichkeiten und den Medien aus der Region setzt sich der 65-jährige tatkräftig für das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Bundesprogramm ein. Warum er sich engagiert, erklärt Hans Nimphius ganz pragmatisch: „Es ist gut ältere Menschen zu beschäftigen, weil unsere Wirtschaft und Gesellschaft nicht auf sie verzichten können.“
Mit Hans Nimphius wurden weitere drei regionale Botschafter 50plus ernannt, die den Beschäftigungspakt BEST Ager unterstützen:
Jürgen Heidtmann, Leiter des Startercenters NRW in Bottrop
Gerhard Rehberg, Ehrenbürger der Stadt Gelsenkirchen, langjähriger ehrenamtlicher Bürgermeister und Ehrenvorsitzender des FC Schalke 04
Michael Groschek, Mitglied des Landtags in Nordrhein-Westfalen
Botschafterin 50plus im Juni
Dr. Pia Findeiß für den Beschäftigungspakt 50+ Vogtlandkreis und Zwickau-Stadt
Das Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger in der Kulturstadt Zwickau liegt Dr. Pia Findeiß sehr am Herzen. Schon seit Jahren ist sie unter anderem im sozialen Bereich aktiv und hat, nicht zuletzt durch ihre Arbeit im Dezernat Gesundheit, Soziales und Jugend oder im Dezernat Soziales und Kultur, für positive Entwicklungen in der Stadt gesorgt.
Seit August 2008 setzt sich Frau Dr. Findeiß als Oberbürgermeisterin in der Geburtsstadt des berühmten Komponisten Robert Schumann für die knapp 100.000 Bewohner ein. Dabei sind ihr die Belange älterer Langzeitarbeitsloser besonders wichtig.
Als Botschafterin für den Beschäftigungspakt 50plus Vogtlandkreis und Zwickau-Stadt möchte sie arbeitslosen Frauen und Männern ab 50 Jahren helfen, sich mit ihren Kompetenzen wieder in die Gesellschaft einbringen zu können. „Denn die Generation 50plus ist auf jeden Fall noch leistungsfähig.“, erklärt Frau Dr. Findeiß. "Zudem bieten Frauen und Männer mit Lebenserfahrung in Unternehmen einen guten Gegenpol zur Jugend.", so die Oberbürgermeisterin.
Botschafter 50plus im Mai
Gerd Wessig für QuEo – Qualifizierungs- und Erfahrungsoffensive
Viele Frauen und Männer, die heute 50 Jahre und älter sind, können sich noch gut an die Olympischen Spiele 1980 in Moskau erinnern. Ein Höhepunkt: Gerd Wessig wird Olympiasieger im Hochsprung und stellt einen neuen Weltrekord auf. Seit diesem Jahr unterstützt der ehemalige Leichtathlet und heutige Unternehmer als Botschafter der Perspektive 50plus die ARGEn Landkreis Nordwestmecklenburg / Wismar / Schwerin.
Auf die Frage, warum er sich bei QuEo engagiert, sagt der Botschafter: „In der Schule hat man mir erzählt, mit 40 ist man alt. Jetzt bin ich zehn Jahre darüber und fühle mich längst nicht alt. Das möchte ich denjenigen sagen, die oft nicht durch eigenes Verschulden in die Arbeitslosigkeit gerutscht sind und meinen, es gibt für sie keine Chancen mehr.“