Logo Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit Link zur Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Logo Perspektive 50plus mit Link zur Startseite

Rhenser Mineralbrunnen wirbt für Perspektive 50plus

Das Team muss stimmen

„Die Mischung macht's“, sagt Hans-Achim Daschmann, Inhaber und Geschäftsführer der Rhenser Mineralbrunnen GmbH. Jüngere und Ältere tragen gleichermaßen zum Erfolg seines Unternehmens bei. Sogar über 60jährige bekommen hier eine neue berufliche Chance, wenn sie ins Team passen.

Dröhnend kämpft sich der Lastwagen über die steile Straße durch die Weinberge hinauf zu den Höhen des Hunsrück. Hinter ihm das Moseltal, die Marxburg – ein idyllisches Stück Mittelrhein. Die Plane des Trucks wirbt mit dem Motiv der Hände für das Bundesprogramm „Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“. Und das tut auch jede einzelne Mineralwasserflasche des Rhenser Mineralbrunnens, die unter dieser Plane auf dem Weg zum Supermarkt ist.

Im Rheintal ist das Unternehmen zu Hause, das für die Förderung älterer Arbeitnehmer nicht nur kostbare Werbefläche zur Verfügung stellt. Als vorbildlicher Arbeitgeber darf es sich seit Dezember 2008 „Unternehmen mit Weitblick“ nennen. Diese jährlich verliehene Auszeichnung, Bestandteil des Programms "Perspektive 50plus" des Bundesarbeitsministeriums für Arbeit und Soziales, hat sich der Rhenser Brunnen verdient: Beweist er doch, dass sich ein Team, das zu einem Drittel aus Menschen über 50 besteht, in einem harten Markt hervorragend durchsetzen kann.

Die Plane eines 36-Tonners mit dem 50plus-Logo

Es ist eine Geschichte, die Mut macht: Bis vor drei Jahren gehörte der Rhenser Brunnen zum Nestlé-Konzern. Der wollte ihn dicht machen und investierte nicht mehr. Im Einwegmarkt und in Marken wie Vittel, Perrier oder San Pelegrino sahen die globalen Strategen das bessere Geschäft. Ohne Dr. Hans-Achim Daschmann wäre eine 150jährige Unternehmensgeschichte abrupt zu Ende gewesen.

Daschmann hatte als Manager in eben diesem Lebensmittelkonzern eine erfolgreiche Karriere hinter sich, zuletzt als Finanzvorstand. Er glaubte fest daran, dass die Marke Rhenser noch ein großes Potenzial hat, trotz des Verdrängungswettbewerbs in diesem Markt. Kurzerhand übernahm er per Management-Buy-Out das Unternehmen mit seinen damals 86 Mitarbeitern und 120 Millionen Füllungen im Jahr.

Seither ist die Zahl der Mitarbeiter auf 150 angewachsen, die der abgefüllten Flaschen auf 180 Millionen. „Wir haben über 15 Millionen Euro investiert, Kapazitäten für die Abfüllung von Einweg- und Mehrweg-Plastikflaschen aufgebaut. Jetzt können wir mithalten. “Zwischen dem Kölner Raum im Norden und dem Main-Neckar-Raum im Süden floriert das Mehrweggeschäft. Mit Einwegflaschen ist der Rhenser Brunnen auch tief in Süddeutschland in den Supermarktregalen.

weiter