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Unternehmensauszeichnung

Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel, Eigenbetrieb der Stadt Kiel

Daimlerstr. 2
24109 Kiel

Tel: 0431-5854-141
Fax: 0431-5854-145

Tim.Jaschke@abki.de
www.abki.de

BranchenÖffentlicher Dienst
Produkte/ DienstleistungenEntsorgung
UnternehmensleitungHeiko Ewen (Kaufmännischer Leiter)
Beschäftigteca. 410
Beschäftigungspakt50+KERNig

Das Unternehmen

Alle Mann gesund an Deck

Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Kiel (ABK) ist ein öffentlich-rechtliches Unternehmen und für die Straßenreinigung, den Winterdienst und die gesamte Abfallwirtschaft der Landeshauptstadt zuständig. Ingesamt 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt der Dienstleistungsbetrieb, davon 300 im Kerngeschäft.

Seit 2007 ist der ABK für sein progressives Gesundheitsmanagement bekannt. Jeder zweite Beschäftigte des operativen Bereichs – d. h. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Müll abholen, die Straßenreinigungsmaschinen bedienen oder als KFZ-Mechaniker tätig sind – ist 45 Jahre und älter. Diese Tatsache ließ beim Werksleiter Enno Petras die Frage aufkommen, was zu tun sei, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass sie die Arbeit gesund und motiviert bis zu ihrer Rente bewältigen können.

Für gewöhnlich nimmt die körperliche Leistungsfähigkeit bei einem großen Anteil der Beschäftigten im Alter ab. Ziel beim ABK ist es, Kapazitäten zur Arbeitsbewältigung zu erhalten bzw. zu stärken. Im Rahmen des Projektes „SALA – Schaffung alter(n)sgerechter Arbeitsplätze“ gelang mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel der Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Der „Wir testen selbst“-Fragebogen ist Herzstück des SALA-Projektes, um Einschätzungen der Beschäftigten zur Auswahl von Fahrzeugen einzuholen und sie in die Entscheidungsfindung konkret einzubinden. Straßenkehrmaschinen werden erst gekauft, wenn sie eine längere Testphase durchlaufen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine positive Bewertung abgegeben haben. Die Fragen erfassen etwa ergonomische Aspekte des Fahrersitzes, die Qualität der Sichtverhältnisse oder der Lärmemissionen der Maschine. Auf Grundlage des Fragebogens wurde mit einem Hersteller von Kehrmaschinen sogar ein Prototyp gebaut, der sich jetzt in der Testphase befindet. „Ausgangspunkt unserer Arbeit ist es, zunächst mit unseren Mitarbeitern in den Dialog zu treten mit dem Ziel“, so Petras, „die Arbeit gemeinsam so zu gestalten, dass unsere Beschäftigten und damit wir als Unternehmen lange produktiv sein können.“

Die Interessen der Mitarbeiter und die des Betriebes gehen in die gleiche Richtung!

Enno Petras, Werksleiter der Abfallwirtschaftsbetriebe der Stadt Kiel

Angaben zur Wirtschaftsstruktur der Region
Arbeitslosenquote in der Region5,0 - 9,4
Anz. ALG-II Empfänger über 505.185
Einwohnerzahl der Region585.548
Hauptwirtschaftszweige in der RegionDienstleistung, Handel, Gastgewerbe