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Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Eine Stärke Bremens mit seinen rund 570.000 in der Stadt lebenden Menschen ist seine Vielfalt: es gibt urbane sowie ländliche Stadtteile, die Nähe zur Weser, moderne Wissenschaftsorte, etliche Parks und Kultureinrichtungen – all das und vieles mehr ist dank der kurzen Wege gut und schnell zu erreichen.

Unsere senatorische Behörde ist für Landes- und Kommunalaufgaben in den Bereichen Bau, Mobilität und Stadtentwicklung zuständig.
Die Abteilung Verkehr ist verantwortlich für alle landeshoheitlichen Aufgaben, für die Erarbeitung der strategischen Konzepte und für die Steuerung der politisch-strategischen Projekte im bremischen Verkehrssystem. Rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzipieren und steuern in einer Stabsstelle und vier Referaten nachhaltige Mobilität für die Freie Hansestadt Bremen.

In dieser Abteilung ist im Referat „Verkehrsprojekte“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Referent/in (w/m/d) für Nahmobilität

Entgeltgruppe 13 TV-L / Besoldungsgruppe A 13
Kennziffer 2024/510-1

befristet für die Dauer des Mutterschutzes und anschließender Elternzeit der derzeitigen Stelleninhaberin, längstens bis zum 31.10.2025, zu besetzen.

Im Referat Verkehrsprojekte werden von z. Zt. achtzehn Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen teilräumige Verkehrskonzepte erarbeitet und konzeptionelle Fragestellungen aus der strategischen Verkehrsplanung vertieft untersucht. Schwerpunkte bilden aktuell die Umsetzung des Verkehrsentwicklungsplans, der Ausbau des Straßenbahnnetzes, Konzepte und Maßnahmen zur Förderung der Nahmobilität, des Fußverkehrs und des Radverkehrs. Im Rahmen der Wohnungsbau- und Gebietsentwicklung wird die Verkehrserschließung aller Verkehrsträger (MIV, ÖPNV, Fuß- und Radverkehr, ruhender Verkehr) durch das Referat in enger Abstimmung mit der Stadtentwicklung entwickelt und begleitet. Die Berücksichtigung der Flächengerechtigkeit ist dabei ein wichtiger Aspekt. Neben diesen verkehrsplanerischen Themen ist auch das Baustellenmanagement im Referat angesiedelt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, wenn Sie motiviert, mit Fachwissen und schneller Auffassungsgabe die Verkehrswende in Bremen voranbringen wollen. Sie haben Spaß an systematischem Denken und konzeptionellem Arbeiten im Team? Dann ist die Position als Referent/in für Nahmobilität genau richtig für Sie.


Aufgaben
  • Erarbeitung von integrierten Verkehrskonzepten in Verbindung mit der Stadtteilentwicklung/ Bereichsverkehrsplanung mit dem Schwerpunkt Förderung der Nahmobilität (Fuß, Rad) sowie die zugehörigen quartiersbezogenen Netzkonzeptionen vorrangig für die Stadtgemeinde Bremen
  • Planung von eigenständigen Maßnahmen und Projekten im Bereich Fußverkehr, Radverkehr und Neuaufteilung von Straßenräumen auf Basis des Verkehrsentwicklungsplans und dessen Teilfortschreibung
  • Entwicklung, Erarbeitung, Durchführung sowie Evaluation von Projekten, Konzeptionen und Machbarkeitsstudien mit dem Ziel der Verkehrswende in Bremen, einschließlich der Kommunikation und Durchführung von Beteiligungsformaten für die Bürger:innen und die politischen Gremien in Bremen
  • eigenständige Erstellung von Leistungsbeschreibungen, Durchführung von Ausschreibungen und Vergaben an Gutachter:innen und externe Ingenieurbüros sowie Begleitung, Controlling, Abrechnung und Steuerung der externen Planer:innen/Gutachter:innen
  • Steuerung, Abwicklung und Erstellung von Förderanträgen in Projekten sowie Projektleitung und Projektcontrolling, sowie Dokumentation und Kommunikation mit den Fördergeber:innen.

Profil
  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Dipl.-Ing. TU/TH oder Master) vorrangig in der Fachrichtung Bauingenieurs- bzw. Verkehrsingenieurwesen, Verkehrsplanung oder auch der Stadt- und Regionalplanung mit nachzuweisender Vertiefung/Schwerpunktsetzung oder nachzuweisender Berufserfahrung in der Verkehrsplanung bzw. Raumplanung oder einer gleichartigen Fachrichtung
    • eine Bewerbung von Studierenden in diesen Fachrichtungen mit dem Studienschwerpunkt/Vertiefung in der Verkehrsplanung/Mobilitätsmanagement ist auch möglich, wenn dargestellt werden kann, dass das Studium inkl. aller Prüfungsleistungen voraussichtlich spätestens 3 Monate nach Ablauf der Bewerbungsfrist abgeschlossen sein wird.
  • bewerben können sich alternativ auch FH Absolvent:innen (Dipl.-Ing (FH)) im Bereich des Bauingenieur- bzw. Verkehrsingenieurwesen, der Verkehrsplanung oder auch der Stadt- und Regionalplanung, wenn sie im Bereich des obigen Aufgabenfeldes eine Berufserfahrung von mindestens 6 Jahren nachweisen können

Des Weiteren erwarten wir:

  • fundierte Kenntnisse der gültigen Richtlinien und Empfehlungen der FGSV im Bereich Verkehrsplanung, Straßenentwurf und Verkehrstechnik und deren Anwendung sind erforderlich
  • Fachwissen zu Planungsgrundsätzen und rechtlichem Rahmen für die Anlage von Stadtstraßen und für die Radverkehrsplanung sowie der Quartiersentwicklung, der Nahmobilität sowie des ruhenden Verkehrs sind erforderlich
  • sicheres Auftreten, Vortrags- und Verhandlungsgeschick im Umgang mit Behörden, Verbänden, Firmen, Planungsbüros sowie politischen und öffentlichen Gremien
  • strukturiertes, effizientes, selbstständiges, teamorientiertes und kooperatives Arbeiten
  • die Bereitschaft zur Wahrnehmung von Dienstgeschäften auch außerhalb der üblichen Dienstzeit
  • Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie Konflikt- und Kritikfähigkeit

Darüber hinaus ist wünschenswert:

  • mehrjährige Erfahrung in der Planung und Bearbeitung von Verkehrsprojekten mit dem Fokus auf das Thema Nahmobilität in einer öffentlichen Verwaltung, in einem Planungs- bzw. Ingenieurbüro
  • Kompetenz und Erfahrung in der Zusammenarbeit in interdisziplinären Projektgruppen, Planungsprozessen sowie im Projektmanagement und –controlling
  • Verständnis für kommunalpolitische Zusammenhänge
  • Erfahrung in Ausschreibung und Vergabe von Planleistungen
  • Verständnis für die Grundsätze und Wirkungszusammenhänge einer transformativen Klimapolitik, insbesondere im Zusammenhang mit der Verkehrswende als zentrales Element der Klimapolitik.

Wir bieten
  • eine betriebliche Altersversorgung (VBL) für Beschäftigte
  • eine gute Work-Life-Balance mit flexiblen Arbeitszeiten
  • berufliche Entwicklungsmöglichkeiten durch Fort- und Weiterbildung u.a. in unserem internen Fortbildungszentrum
  • ortsflexibles Arbeiten im Rahmen der dienstlichen Gegebenheiten
  • gezielte Programme zur Gesundheitsförderung, u. a. geförderte Firmenfitness in allen EGYM Wellpass-Studios

Für telefonische Auskünfte stehen Ihnen die Referatsleiterin Frau Gerber (Tel.: 0421/361-14486), der Stellenleiter Herr von der Lieth (Tel.: 0421/361-50456), sowie Herr Justus vom Bewerbermanagement bei Performa Nord (Tel.: 0421/361-32312) gerne zur Verfügung.

Bewerbungshinweise:
Teilzeitarbeit ist grundsätzlich möglich. Einzelheiten sind ggf. mit der Dienststelle zu vereinbaren. Schwerbehinderten Menschen wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden begrüßt.

Wir bitten Sie, uns von Ihren Bewerbungsunterlagen nur Kopien (keine Mappen) einzureichen. Auf Fotos kann verzichtet werden. Die Unterlagen werden bei erfolgloser Bewerbung nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Berücksichtigung des § 15 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz vernichtet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann richten Sie bitte Ihre aussagefähige Bewerbung (gerne auch per E-Mail und zusammengefasst als ein einzelnes PDF-Dokument) mit einem aktuellen Zeugnis bzw. einer aktuellen Beurteilung (nicht älter als ein Jahr) unter Angabe der Kennziffer 2024/510-1 bis zum 09.08.2024 an