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Hamburger Unternehmen mit Weitblick 2015

Jobcenter-Initiative mitnmang ehrt Ingenieurbüro KÖRT.ING aus Hamburg Hammerbrook mit Preis für nachhaltige Personalpolitik

Jan Pörksen übergibt die Urkunde "Unternehmen mit Weitblick" an Nicholas Körting.
Jan Pörksen (links im Bild) übergibt die Urkunde "Unternehmen mit Weitblick" an Nicholas Körting.

Am 24. März 2015 vergab die Jobcenter-Initiative mitnmang im Rahmen des Netzwerktreffens Fachkräfte für morgen sichern die Auszeichnung „Unternehmen mit Weitblick“ an das Ingenieurbüro KÖRT.ING im ehemaligen Hauptzollamt in Hamburg. Mit dem Preis zeichnet die Initiative alljährlich Unternehmen aus, die sich in ihrer Personalpolitik besonders hervorgetan haben.

In dem Fall des Ingenieurbüros aus Hamburg Hammerbrook imponierte der Fachjury besonders das Selbstverständnis der Geschäftsführung, die keinen Unterschied zwischen jüngeren und älteren Bewerbern, sondern die Einstellung allein von den Fähigkeiten, die der Bewerber mitbringt, macht. Die Fachjury hat auch beeindruckt, dass dieses Unternehmen präventiv tätig wurde und einem ungelernten langjährigen, älteren Mitarbeiter eine duale Ausbildung im Betrieb ermöglicht hat, um langfristig den eigenen Fachkräftebedarf abzusichern. Dies, sowie einige weitere Argumente, war letztlich ausschlaggebend, dass das Hamburger Ingenieursbüro beim Wettstreit um die begehrte Auszeichnung letztlich an vorderster Stelle stand.

Aus der Arbeitslosigkeit zur erfolgreichen Geschäftsführerin

Neben der offiziellen Auszeichnung des Unternehmens ließ es sich Jobcenter-Geschäftsführer Friedhelm Siepe nach der Begrüßungsrede nicht nehmen, einige persönliche Worte an eine besonders engagierte ehemalige Kundin von Jobcenter team.arbeit.hamburg, Jutta Schunke, zu richten. Die 58-Jährige war nach einer langjährigen Tätigkeit als Bekleidungsfachverkäuferin arbeitslos geworden. Sie hat sich dadurch aber nicht entmutigen lasse und innerhalb kürzester Zeit mit Unterstützung durch mitnmang eine neue Stelle im Eppendorfer Braut- und Abendmode-Geschäft feminin gefunden. Inzwischen ist sie dort sogar Geschäftsführerin geworden. „Frau Schunke verdient unser aller Anerkennung. Plötzlich seine Arbeit zu verlieren, ist schwer. Dann nicht aufzugeben und wieder einen Job zu finden, ist ein Erfolg. Und sich innerhalb eines Jahres sogar für höchste Positionen zu empfehlen, ist eine Entwicklung, die man nicht alle Tage sieht und von denen wir uns mehr wünschen“, so Siepe.

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